Street Art by Jimmy C in Berlin

Der Street Artist Jimmy C. aus Australien heißt eigentlich James Cochran. Schon in seiner Jugend nannten seine Freunde ihn aber nur Jimmy C. Als er anfing Wände zu bemalen, brauchte er einen Künstlernamen und so blieb es einfach bei Jimmy C.

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Der Street Artist suchte eine Inspiration, die er aber nicht zu Hause fand. Er fand sie schließlich auf der Straße durch Graffiti. Es war für ihn eine wichtige Lektion auf der Straße zu arbeiten, denn die Lektionen die er dort lernte, hätte er nirgends anders gefunden.

Als er 12 war, starb seine Mutter und er landete auf der Straße. Er malte in der Zeit viel Graffiti. Und obwohl er noch so jung war, liebte er die Freiheiten, die er auf der Straße hatte. Seitdem ist er einen langen Weg gegangen. Jedoch ist er sicher, dass ihn diese schwierige Zeit geholfen hat, zu dem Künstler zu werden, der er heute ist. Doch er ist seitdem nie wieder zu Hause gewesen.

Später entschied er sich auf eine Kunstschule zu gehen. Doch dort war er ziemlich rebellisch und stellte sich gegen alles. Er war schon immer gegen die Hierarchie und arbeitete nie gern im System. Bis heute ist er so geblieben. Da viele Künstler versuchen ihren eigenen Stil zu finden, wollte er auch seinen finden. In Australien arbeitete er viel mit den Aborigines zusammen, die mit Punkten arbeiteten. Es wird Punkt Bild genannt. Als er dann in sein Studio zurückkam, begann er mit Punkten zu experimentieren. So kam er schließlich auf die Idee mit Tropfen zu arbeiten. Die meisten Menschen, die der Street Artist malt, sind echte Menschen. Er malt viele obdachlose Leute, die auf der Straße leben.

Mit etwa 20 Jahren sprach ihn ein Kunstkritiker aus Frankreich an, ob er nicht Lust hätte eine eigene Ausstellung zu machen. Es war als ob ein Traum für ihn wahr geworden wäre. Während dieser Zeit lebte der Australier auch in Frankreich. Er malte meistens in den Sommermonaten. Sein Studio war draußen, viele Leute kamen vorbei, sahen ihm dabei zu, wie er malte. Es war eine unglaubliche Zeit für ihn. Wo er sich zu Hause fühlt, kann Jimmy C. nicht genau sagen. Er reitet auf der Welle der Inspiration und wartet darauf, wohin sie ihn trägt.

Mehr Infos zu Jimmy C findet ihr hier:

http://www.akajimmyc.com
https://www.facebook.com/Jimmyc.artwork