Street Art by Alias in Berlin

Zur Street Art kam der Künstler zur Jahrtausendwende. Kurze Zeit später zog er nach Berlin und lebt und arbeitet seitdem in der deutschen Hauptstadt. Seit einigen Jahren ist Alias einer der aktivsten Street Artist in der Berliner Szene.

Zurzeit klebt ALIAS nur Poster an Wände, da es rechtlich weniger problematisch ist. Jedoch möchte er auch gern wieder mehr mit der Spraydose arbeiten und Schablonen basteln – das wäre jedoch illegal.  Seine Bilder bekommt der Street Artist aus dem Internet. Meistens sind es Kinder, die er sprüht. Der gelernte Mediengestalter  bearbeitet die Bilder, druckt die aus und bastelt aus ihnen Schablonen, die er dann auf Plakate sprüht.

Um das Urheberrecht der Bilder kümmert er sich wenig, schließlich frage ihn auch niemand, ob er seine Bilder verwenden darf.

Mehr Informationen und Bilder von Alias findet ihr hier:

https://www.facebook.com/4L1A5
http://alias030.tumblr.com/

 

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Angefangen hat ALIAS in seiner Heimat in dem er Fachwerkhäuser besprüht. Das kam jedoch nicht gut an, deswegen würde er das heute auch nicht mehr machen. Mittlerweile sprüht er nur noch an Orten, an denen er glaubt, dass sie niemanden stören.  Frisch sanierte Häuser würde der Künstler deswegen niemals anrühren.

Seinen ersten Kontakt zur Street Art hatte er in Hamburg. In Berlin hingegen war er zuerst etwas eingeschüchtert, da die Szene hier viel internationaler ist, als in manch anderen Städten. Schließlich wagte er sich mit seinem ersten Motiv – ein Katzenkopf mit Brille – doch auf die Straße. Anfangs sollte dieser Kopf sein einziges Plakat bleiben, um sich einen Namen machen zu können. Das wurde ihm jedoch bald zu langweilig und er suchte sich neue Motive: ein großer Teil davon: Kinder!

Die meisten seiner Werke sind grau und schwarz, meist noch mit einer Signalfarbe kombiniert. Einie Male die Woche ist er in Berlin unterwegs, meist in Mitte, Friedrichshain und Prenzlauer Berg.

Seine Bilder haben keine politischen Aussagen, sondern sollen eher unterschiedliche Emotionen darstellen, wobei er eine negative Stimmung bevorzugt. Jedoch haben seine Werke nichts mit Kriegen oder Katastrophen zu tun, ihn interessieren die persönlichen Krisen der Menschen, die er versucht umzusetzen.

Als Material benutzt „die Antwort auf Bansky“ altes Holz oder rostiges Metall. Durch Lack und Öl versucht ALIAS die Haltbarkeit seiner Werke zu verlängern und zu verstärken.

Mittlerweile kann er vom Verkauf seiner Bilder leben. Street Art ist für ihn zum Fulltimejob geworden. Obwohl auch er inzwischen seine eigenen Ausstellungen hat, gehört seine Leidenschaft jedoch der Straße. Seine Motivation Bilder für Galerien zu gestalten ist meist sehr gering. Er möchte lieber überraschen, das ginge auf der Straße einfach besser als in Galerien.

Alles in allem freut er sich zu sehen, dass Street Art noch mehr in den Fokus der Öffentlicheit geraten, wohl verdient versteht sich.